Kultur in Südtirol - Veranstaltungskalender

 

Wanda Musik - Pop/Easy Listening

Als ekstatische Gewalt auf der Buhne spielten Wanda die letzten drei Jahre ausschließlich in ausverkauften Spielstätten. Am 12. Juli sind sie zum ersten Mal in Südtirol!
Wanda
Wanda

Ende 2014 leuchtet ein Album immer und immer wieder auf den Jahres-Bestenlisten und in den Jahrescharts auf und ist in aller Munde: "Amore" von Wanda. Eine Platte die bereits Tage nach ihrem Erscheinen als "ewiger Klassiker" bezeichnet wird, hält sich spektakuläre 102 Wochen in den Österreichischen Albumcharts. Der Nachfolger "Bussi" (2015) behauptet sich ganze vier Wochen an der Spitze der Charts. Der Schriftsteller Rainald Goetz bemüht eine Textzeile dieser Band und bekennt sich in seiner Dankesrede für den Georg Büchner Preis im November 2015 als jemand der auch "für Amore steht". Plötzlich sind überall Tausende Menschen die das ebenso tun. Als ekstatische Gewalt auf der Bühne spielen Wanda drei Jahre lang ausschließlich ausverkaufte Konzerte in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Auftritte vor Hunderttausenden Zuschauern, achtstellige Wiedergaben im Internet und tausende Stunden Airplay in Radio und TV sind die unerwartete Folge. 
Hier hat man endlich wieder eine Band zum Lieben und zum Hassen. Für die einen "die vielleicht letzte wichtige Rock'n'Roll-Band unserer Generation" (Zitat Musikexpress), für die anderen reduzierbar auf Kneipe, Alkoholismus und Verfallsmetaphysik. Alles was man über diese Band gesagt hat mag stimmen, entziehen sich die raffinierten Texte Marco Wandas doch so herrlich nonchalant jedweder Deutung, indem der Autor selbst seine Arbeit stets als Projektionsfläche abtut und das Werk somit vor den Autor schiebt. Was hat man sich überhaupt gewunden und gewehrt gegen Deutung und Verkaufsetikette. "Rock and Roll" wollte man nicht sein in seiner plumpen Verfallsromantik, auch "Wien" wollte man nicht repräsentieren und mit dem "Tod" wollte man nichts zu tun haben, obwohl man ihn ständig besingt. 
"Es gab nie einen Plan B, es gab nur das Leben als Problemstellung, Musik und Erfolg, hin oder her", brachte Sänger Marco Wanda einen Hauch von Bandphilosophie in einem der hunderten Interviews zum Ausdruck. "Der Feind ist die Langeweile" , hauchte Gitarrist Manuel Poppe diese Philosophie zu Ende. Hinfällig wären solche Aphorismen, gäbe es überall Ende 20-jährige, mit
vierfach Platin ausgezeichnete Musiker, die sie formulierten. Und noch hinfälliger wären sie, dargeboten ohne jenem entwaffnenden und zuweilen lethargischen Augenzwinkern, den so ziemlich jede Instanz der Kulturpresse, und niemals die Musiker selbst, als Wiener Schmäh verkauften.
Mit „Niente“ geht die Reise weiter. Die dritte Platte ist am 6. Oktober 2017 erschienen. Die Vergangenheit, Nostalgie und das Leben in allen Spielarten wird besungen, mehr denn je als abgeschlossenes Opus. Zwölf Nummern bedienen und bedingen sich gegenseitig. Die Themen der Vorgänger finden sich auch auf „Niente“: Wien, Schmäh, Kindheit, Tod und Leidenschaft. Doch erübrigt sich die Klassifizierung. „Niente“ ist nicht bemüht, Klischees zu bedienen.
 
 

Info

The Showtime Agency
Tel. +39 0473 270256
 
Ticket
49,00 € nicht nummerierter Sitzplatz (Tribüne überdacht)
39,00 € Stehplatz
 
 
 
 

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